April 20, 2026
Description
Wer im Modellbau unterwegs ist oder extrem feine 3D-Drucke nachbearbeitet, kennt das Problem: Handelsübliche Schleifblöcke sind schlicht zu klobig. Man behilft sich mit Fingern oder improvisierten Stöckchen, bei denen das Schleifpapier ständig verrutscht. Genau dafür haben wir die RAZE Nano Serie entwickelt. Es ist die konsequente Weiterentwicklung des RAZE-Systems – nur eben viel kleiner für maximale Präzision an Stellen, die man sonst kaum erreicht.
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Ihr könnt auch diese URL nutzen:
https://makerworld.com/de/models/2676016-raze-sanding-block-system-with-tensioning-mechanis
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Wir haben auch die Nano-Serie auf Bambu Lab PLA in Schwarz und Grau optimiert (Schwarz ist am besten geeignet). Da wir hier in einem Bereich von 1/10 Millimetern arbeiten, ist die Maßhaltigkeit das A und O. Unser Rat aus Erfahrung: Spart euch bunte Experimente. Knallige Farben (besonders Blau) neigen zu anderem Schrumpfungsverhalten, was bei den feinen Gewinden sofort zum Klemmen führt.
Bleibt am besten bei Grau oder Schwarz und schleift die Gewinde vor dem Zusammenbau kurz ein. Anfangs gehen die Gewinde recht straff - nehmt zum Einschleifen auch gern vorsichtig eine Zange zur Hilfe. Falls euch die Gewinde dennoch zu stramm sitzen, könnt ihr im Bambu Studio einfach die Spannbacke bzw. das Spannrad auswählen und unter Objekte -> Qualität -> Präzision die X-Y-Lochkompensation auf 0,1 mm oder 0,15 mm stellen. Achtet beim Slicen zwingend auf die Layerhöhe:
| Teile mit Gewinde: | Müssen mit maximal 0,12 mm Layerhöhe gedruckt werden (so auch in meinen Profilen hinterlegt). Höhere Layer zerstören die Präzision der Gewindeflanken. |
| Teile ohne Gewinde: | Hier reichen 0,16 mm für ein optimales Finish. |
Die Besonderheit von RAZE ist der speziell konstruierte Spannmechanismus, den wir auch hier in der Nano-Serie nutze. Das System ist für 12,5 mm breites Gewebeschleifband (halbiertes Standardband) ausgelegt. Das Band wird auf der Rückseite fest eingespannt. Über das integrierte Spannrad zieht ihr das Band danach straff. Das Ergebnis: Ein absolut spielfreier Sitz, der euch bei feinsten Korrekturen ein direktes Feedback gibt.
Während der Nano Spear als präzise Speerspitze für extrem enge Winkel und Ecken fungiert, ermöglicht der Nano Arc mit seiner sanften Kurve die Bearbeitung organischer Konturen und Radien. Ergänzt wird das Trio durch den Nano Dome, dessen Halbrund-Form ideal auf ausgeprägte Wölbungen und Vertiefungen ausgelegt ist. Wie gewohnt gibt es die Druckprofile mit oder ohne Fuzzy-Skin.
UPDATE 24.04.2026: Ein User bat um die Möglichkeit eines Griffs für besseres Handling. Wir haben also noch einen Griff konstruiert, mit dem es sich wirklich gut arbeiten lässt. Ihr findet diesen als neues separates Druckprofil “AddOn Pen Grip”. In dem Druckprofil nutzen wir eine adaptive Layerhöhe um das Gewinde sauber zu drucken - bedenkt dies bitte, wenn Ihr den Pen Grip selbst mit anderen Einstellungen ohne unser Profil drucken wollt. Solltet Ihr weitere Ideen haben, schreibt Sie gern in die Kommentare.
Damit ihr nicht probieren müsst, haben wir die optimalen Längen für euch ausgemessen:
MODELL | SCHLEIFBANDLÄNGE |
RAZE NANO SPEAR | 116 x 12,5 mm |
RAZE NANO ARC | 166 x 12,5 mm |
RAZE NANO DOME | 106 x 12,5 mm |
Bevor ihr alles final zusammenbaut:
Verschraubt alle Gewindeteile mehrmals trocken und löst sie wieder, um die Gewinde "einzuschleifen".
Zuerst wird das Spannrad mittig in die Aufnahme des Schleifblocks gesetzt. Anschließend führt man die Spannbacke (Teil mit dem angeschnittenen Gewinde) in den Hinteren Teil des Schleifblock ein und dreht diesen mit dem Spannrads nach unten. Sobald die Mechanik sitzt, wird das Schleifband außen um den Schleifblock gelegt. Zur Fixierung setzt man das Rückteil auf die Spannbacke (und das Schleifband) auf, führt den Handknauf durch die Bohrung und verschraubt diesen fest mit dem Innengewinde der Spannbacke. Um das Band auf Spannung zu bringen, dreht Ihr nun die Spannbacke mit dem Spannrad heraus, bis alles straff sitzt.
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