July 21, 2025
Description
Inspiriert durch diese Datei https://makerworld.com/de/models/1530780-windspiel-v1#profileId-1605281 habe ich selbst einen Drehturm bzw. Ständer für eine Windmühle / Windspiel gebaut welche auf Basis der 608-er Kugellager konstruiert wurde und eine Finne (2 zur Wahl) von mir bekam. Ich habe alles aus PETG gedruckt und ein paar Tage im Garten getestet. Heiße ,so wie auch regnerische Tage hatten vorerst keine Folgen. Der Turm ist ca. 26cm hoch. Die einzelnen Teile können einfach zusammengeklebt (Sekundenkleber) werden.
Die Basis des Turms ist mit einem Hohlraum versehen welcher bei Bedarf mit Zusatzgewicht ausgestattet werden kann.
Dazu bei Layer 180, bitte eine Pause beim Druck der Basis einfügen und mit (was auch immer: kleine Nägel, Sand, kleine Metallplättchen…) füllen und dabei darauf achten, dass nichts über die Kante hinaus ragt da bei Fortsetzung des Druckes nun das Verschließen des Hohlraumes durchgeführt wird.
Rotoren für diese Windmühle findet man zur Genüge; ich habe mich für diesen entschieden https://makerworld.com/de/models/976492-wind-whirl-608-bearings#profileId-949434 und bedanke mich hier noch einmal für diese Datei. Auch diese Datei beruht auf der Basis der 608-er Kugellager.
Der Zusammenbau ist sehr einfach:
Die Basis über die Richtungslöcher (unten) mit dem oberen Teil des Turmes zusammenkleben
Dann den Deckring auf die Oberkante drücken (braucht nicht geklebt zu werden)
Nun ein 608-er Kugellager in die Öffnung des Turms drücken (sollte ohne Kleber halten).
Jetzt den Drehturm mit dem kleinen Zapfen in das Kugellager drücken bis der kleine Kranz auf dem Lager aufliegt (wenn es nicht ganz genau passt, den Zapfen etwas abschleifen mit Schmiergel oder erwärmen) ; normal ist das so stramm, des es nicht geklebt werden muss.
Damit ist der Turm fertig.
Die Achse: ( waagerecht gedruckt mit 100% Infill auf 5-fach Floßschicht und Stützen.
Die unten genannte Reihenfolge der “Ringe” erkennt man auf dem ersten skizzierten Bild.
Wie der Turm in etwa fertig aussehen soll ist im 2. Skizzenbild zu sehen.)
Nachdem getestet wurde ob alle Ringe und Distanzhüllen über die Achse geschoben werden können, eine Seite der Achse mit dem kleinen Deckel verkleben.
Es folgt ein schmaler Ring (bitte warten bis die Klebe vom Deckel getrocknet ist) . Muss nicht geklebt werden darf sich auch bewegen.
Jetzt den ausgewählten Rotor mit dem zentrierten 608-er Lager aufschieben, bis zum kleinen Ring und plan anliegen lassen.
Die kurze Distanzhülle folgt als nächstes (1cm) bevor der 2. Rotor mit dem Lager aufgebschoben wird.
Jetzt die große Distanzhülle (ca. 3cm) auf die Achse schieben. Alles bis zum Anschlag.
Diese Konstruktion wird nun von einer Seite durch die Öffnung des Drehturms gesteckt
(Achtung: das ist sehr eng. Wenn es überhaupt nicht passen will, ebenfalls etwas die Achse mit Schmiergel abziehen)
-und bis zur großen Distanzhülle geführt.
Als “Konter” damit die Achse sich nicht verschiebt (innerhalb des Turmes) wird nun der letzte kleine Ring (der Selbe wie der nach dem Deckel) bis an den Turm geführt und auf der Achse verklebt (muss verklebt werden, so eng wie möglich an den Drehturm!).
Es kann nun die Aufnahme für die Finne auf das Ende der Achse geklebt werden.
Achtet auf die senkrechte Ausrichtung der Aufnahmegabel.
Jetzt die Finne (ich habe mal 2 kreiert. Eine große (für Gegenden mit weniger Wind) und eine kleine (Halb so groß) für normale Winde)
Zu welcher Richtung man die kleine Finne ausrichtet bleibt dem pers. Geschmack überlassen.
Siehe auch Skizze bei den Bildern um ein Bsp. zu haben.
Natürlich bleibt es jedem frei eine eigene Finne zu kreieren (2mm) dick und diese dann zu verwenden.
Die hier abgebildete (große Finne) macht das Windspiel auch für kleinste Winde empfindlich und ist dadurch sehr unruhig in der Horizontalen.
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