March 7, 2026
Description
Ein vollständig parametrischer Möbelfuß im Japandi-Stil, der über den Makerworld Customizer komplett an deine Möbel angepasst werden kann. Der konische Fuß kombiniert die minimalistische Ästhetik japanisch-skandinavischen Designs mit durchdachter Ingenieurtechnik für maximale Stabilität beim 3D-Druck. Bitte bedenkt bei der Materialauswahl und dem Möbelstück trotzdem die Nachteile vom Druckverfahren und wählt sorgfältig aus und vermeidet hohe schwere Bücherregale ohne Sicherung an der Wand.
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Der Fuß besteht aus einer quadratischen Montageplatte mit Senkkopf-Verschraubungen und einem konischen Körper, der sich nach oben hin verjüngt. Außen umlaufen ihn feine Japandi-Rippen, die dem Fuß seinen charakteristischen Look geben – und gleichzeitig als strukturelle Verstärkung dienen. Die Rippen können gedreht (Twist), verjüngt (Draft) und an den Außenkanten abgerundet werden. Wer es lieber schlicht mag, setzt die Rippenanzahl einfach auf 0 und erhält einen glatten Konus.
Oben sitzt ein kleiner Standring, der die Rippen vom direkten Bodenkontakt schützt und eine saubere, definierte Standfläche bildet.
Zentriert (Standard): Der Fuß sitzt mittig auf der Platte, vier Verschraubungen in den Ecken. Klassisch für Tisch- und Schrankbeine.
Eckmodus: Der Fuß wird exakt in eine Ecke der Platte positioniert. Die Ecke rundet sich automatisch mit dem Gesamtradius des Fußes (Konus + Rippen) ab, sodass die Rippen nahtlos in die Plattenkante übergehen. In diesem Modus gibt es drei Verschraubungen – die Ecke unter dem Fuß wird übersprungen. Perfekt für Regale, Sideboards oder Beistelltische, bei denen der Fuß bündig an der Kante sitzen soll.
Das Besondere an diesem Design ist die innere Verstärkungsstruktur, die als Negativform aus dem vollen Konus geschnitten wird. Der Fuß bleibt dadurch massiv und wird vom Slicer mit Infill (idealerweise Gyroid, 20–30%) gefüllt.
Die Verstärkung besteht aus:
Zentrale Bohrung: Ein konischer Hohlzylinder in der Mitte des Fußes. Dieser erzeugt einen geschlossenen Ring – die stabilste Querschnittsform. Die Bohrung reduziert Material im Kern, wo es am wenigsten zur Biegefestigkeit beiträgt.
Radiale Schlitze: Vom Ring aus gehen Schlitze sternförmig nach außen in Richtung der Konuswand. Zwischen Schlitz und Außenwand bleibt immer eine Mindestwandstärke (cone_wall_thick) stehen, sodass die Hülle intakt bleibt – egal ob mit oder ohne Rippen.
Wie beeinflusst das die Festigkeit? Die Schlitze erzeugen im Inneren zusätzliche Wände. Der Slicer druckt an jeder Schlitzkante Perimeter-Linien, die deutlich fester sind als reines Infill. Je mehr Schlitze, desto mehr innere Wände entstehen – und desto steifer wird der Fuß unter Druckbelastung. Gleichzeitig bleibt der restliche Hohlraum mit Gyroid-Infill gefüllt, der Scherkräfte gut aufnimmt. Das Ergebnis: Ein Fuß, der bei 20–30% Infill deutlich stabiler ist als ein komplett hohler oder komplett massiver Druck.
Die gesamte Verstärkungsstruktur beginnt bereits bei Z = 0,45 mm (nach ca. 3 Drucklagen), damit die Wände der Schlitze und der Bohrung von Anfang an mit den ersten Layern der Grundplatte verbunden sind. Das verhindert Delamination an der kritischen Übergangsstelle zwischen Platte und Konus.
| Parameter | Beschreibung | Standard |
|---|---|---|
| corner_mode | Fuß in der Ecke statt mittig, 3 statt 4 Schrauben | false |
| Parameter | Beschreibung | Standard |
|---|---|---|
| plate_size | Seitenlänge der quadratischen Platte | 70 mm |
| plate_thick | Plattendicke | 5 mm |
| plate_corner_r | Eckenradius der Platte | 3 mm |
| Parameter | Beschreibung | Standard |
|---|---|---|
| hole_edge_dist | Abstand Bohrungsmitte zur Plattenkante | 10 mm |
| hole_dia | Durchgangsbohrung Durchmesser | 5,5 mm |
| hole_sink_dia | Senkungsdurchmesser | 10,5 mm |
| hole_sink_angle | Senkungswinkel | 90° |
| Parameter | Beschreibung | Standard |
|---|---|---|
| foot_h | Fußhöhe ohne Platte und Standring | 100 mm |
| foot_d_bottom | Durchmesser unten (Plattenseite) | 50 mm |
| foot_d_top | Durchmesser oben (Standfläche) | 30 mm |
| Parameter | Beschreibung | Standard |
|---|---|---|
| standoff_h | Höhe des Standrings oben | 2,5 mm |
| standoff_extra_r | Überstand über den Konus | 1,0 mm |
| standoff_chamfer | Fase an der Oberkante außen | 0,5 mm |
| Parameter | Beschreibung | Standard |
|---|---|---|
| rib_count | Anzahl Rippen, 0 = glatter Konus | 36 |
| rib_wall | Wandstärke der Rippen | 2,4 mm |
| rib_depth | Tiefe der Rippen radial nach außen | 2 mm |
| rib_draft | Verjüngung unten→oben, 1 = gleichmäßig | 1 |
| rib_twist | Drall in Grad, oben = 0°, unten = Wert | 0° |
| rib_fillet_r | Verrundung am Rippenfuß zum Konus | 0,6 mm |
| rib_round_r | Abrundung der Rippen-Außenkanten | 0,5 mm |
| Parameter | Beschreibung | Standard |
|---|---|---|
| inner_hole_dia | Durchmesser der zentralen Bohrung, 0 = keine | 16 mm |
| inner_slot_count | Anzahl der radialen Schlitze | 6 |
| inner_slot_width | Breite der Schlitze | 2,0 mm |
| slot_inner_gap | Abstand zwischen Bohrung und Schlitzbeginn (Ring) | 2,0 mm |
| cone_wall_thick | Mindestwandstärke der Konushülle | 2,0 mm |
| slot_fillet_r | Radius an den äußeren Schlitzecken | 0,8 mm |
| struct_z_start | Verstärkung beginnt ab dieser Z-Höhe | 0,45 mm |
Die Standardwerte passen für M5-Senkkopfschrauben (DIN 7991 / ISO 10642). Für Holzschrauben / Spanplattenschrauben mit Senkkopf hier die gängigen Maße:
| Schraubentyp | hole_dia | hole_sink_dia | hole_sink_angle | Typische Länge |
|---|---|---|---|---|
| M5 Senkkopf (DIN 7991) | 5,5 | 10,5 | 90° | 16–30 mm |
| M4 Senkkopf (DIN 7991) | 4,5 | 8,5 | 90° | 12–25 mm |
| Spax / Spanplatte 3,5 mm | 4,0 | 7,5 | 90° | 16–40 mm |
| Spax / Spanplatte 4,0 mm | 4,5 | 8,5 | 90° | 20–50 mm |
| Spax / Spanplatte 4,5 mm | 5,0 | 9,5 | 90° | 25–60 mm |
| Spax / Spanplatte 5,0 mm | 5,5 | 10,5 | 90° | 30–80 mm |
Tipp: Bei Holzschrauben die Bohrung 0,5 mm größer als den Gewindedurchmesser wählen, damit die Schraube frei durchgeht und das Gewinde nur im Möbelholz greift.
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